MONEY

Warum Frauen ihre Finanzen aufschieben | UNIQMYND

Warum Frauen ihre Finanzen aufschieben | UNIQMYND

Warum schieben so viele Frauen ihre Finanzen auf? 

Und warum es selten am fehlenden Wissen liegt...

Es ist Sonntagabend. Die Wohnung ist endlich ruhig und du hast eigentlich noch etwas vor. Schon seit Tagen nimmst du dir vor, dich endlich einmal um deine Finanzen zu kümmern. Vielleicht möchtest du deine Unterlagen sortieren, einen Blick auf deine Altersvorsorge werfen oder einfach nur verstehen, wo dein Geld jeden Monat eigentlich bleibt. Du weißt, dass dieses Thema wichtig ist. Und trotzdem sitzt du irgendwann auf dem Sofa, greifst zum Handy und verschiebst es wieder. „Nächste Woche habe ich bestimmt mehr Zeit“, denkst du. Und vielleicht kennst du genau diesen Gedanken.

Wenn du dich darin wiedererkennst, bist du damit nicht allein. Im Gegenteil: Viele Frauen wissen sehr genau, dass sie sich mehr mit ihren Finanzen beschäftigen sollten, schaffen es aber trotzdem immer wieder, das Thema aufzuschieben. Das kann sich irgendwann unangenehm anfühlen, denn je länger wir etwas vor uns herschieben, desto größer wird häufig auch das schlechte Gewissen. Aus einem einfachen „Ich kümmere mich später darum“ wird irgendwann ein „Eigentlich müsste ich das längst im Griff haben“.

Doch genau hier möchten wir einen Gedanken verändern: Vielleicht liegt es gar nicht daran, dass du zu wenig weißt oder dich nicht genug kümmerst. Vielleicht ist Geld für dich einfach mit viel mehr verbunden als mit Zahlen.

Geld ist selten nur Geld

Wenn wir über Finanzen sprechen, denken wir schnell an Kontostände, Sparpläne, Versicherungen, Investitionen oder Altersvorsorge. All diese Dinge sind wichtig, aber sie erzählen nur einen Teil der Geschichte. Denn Geld steht für viele Menschen gleichzeitig für Sicherheit, Freiheit, Verantwortung und Zukunft. Und genau deshalb kann das Thema so emotional werden.

Vielleicht bedeutet Geld für dich Sicherheit, weil du dir wünschst, unabhängig zu sein und im Leben Entscheidungen treffen zu können, ohne ständig darüber nachdenken zu müssen, ob du dir etwas leisten kannst. Vielleicht bedeutet es Freiheit, weil du irgendwann selbst entscheiden möchtest, wie du leben und arbeiten möchtest. Vielleicht löst das Thema aber auch Stress oder Unsicherheit aus, weil du nicht weißt, ob du genug zurücklegst oder ob du die richtigen Entscheidungen triffst.

Und vielleicht hast du irgendwann gelernt, dass man über Geld lieber nicht spricht. Dass man seine finanzielle Situation nicht mit anderen vergleicht. Dass man Fragen nicht stellen sollte, wenn man eigentlich längst erwachsen ist und es doch wissen müsste.

All diese Erfahrungen begleiten uns, wenn wir heute finanzielle Entscheidungen treffen.

Deshalb ist Geld eben selten nur eine Zahl auf einem Kontoauszug. Es berührt unsere Wünsche, unsere Ängste, unsere Erfahrungen und manchmal auch unser Selbstvertrauen.

„Ich müsste mich eigentlich endlich kümmern.“

Dieser Satz begegnet uns immer wieder. Vielleicht kennst du ihn selbst.

Du weißt, dass du dich um deine Finanzen kümmern möchtest. Du hast vielleicht sogar schon einiges gelesen, einen Podcast gehört oder Beiträge auf Instagram gespeichert. Vielleicht hast du dir vorgenommen, dich am Wochenende einmal ausführlich damit zu beschäftigen. Und trotzdem passiert nichts.

Das kann unglaublich frustrierend sein.

Denn irgendwann entsteht der Eindruck, dass man selbst das Problem ist. „Warum schaffe ich es nicht, mich einfach hinzusetzen und anzufangen?“ Doch häufig ist genau diese Selbstkritik nicht hilfreich. Wenn wir uns bereits dafür verurteilen, dass wir etwas noch nicht erledigt haben, wird die innere Hürde oft nur noch größer.

Vielleicht fehlt dir also nicht die Motivation. Vielleicht fehlt dir ein Einstieg, der sich nicht nach Druck anfühlt.

Warum Wissen allein oft nicht reicht

Wir leben in einer Zeit, in der Informationen jederzeit verfügbar sind. Noch nie war es so einfach, sich über Finanzen zu informieren. Es gibt Bücher, Podcasts, Onlinekurse, Social-Media-Accounts und unzählige Artikel, die erklären, wie man spart, investiert oder seine finanzielle Situation verbessern kann.

Und trotzdem wissen viele Frauen theoretisch sehr genau, was sie eigentlich tun sollten, während sie praktisch noch keinen Schritt gegangen sind.

Das ist interessant, denn es zeigt uns, dass Wissen und Veränderung nicht dasselbe sind.

Du kannst wissen, dass du für deine Zukunft vorsorgen solltest, und trotzdem Angst davor haben, dich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Du kannst wissen, dass Investieren sinnvoll sein kann, und trotzdem unsicher sein, wo du anfangen sollst. Du kannst wissen, dass du deine Finanzen besser im Blick haben möchtest, und trotzdem jeden Monat wieder sagen: „Nächsten Monat mache ich es.“

Das bedeutet nicht, dass du unfähig bist. Es bedeutet vielmehr, dass finanzielle Entscheidungen nicht ausschließlich rational getroffen werden.

Unsere Gewohnheiten, Erfahrungen, Überzeugungen und Emotionen spielen dabei ebenfalls eine Rolle.

Und genau hier beginnt für uns der Bereich, den wir bei UNIQMYND „Mindset“ nennen.

Vielleicht brauchst du keinen weiteren Finanztipp

Vielleicht hast du tatsächlich schon genug Informationen gesammelt. Vielleicht brauchst du nicht noch einen weiteren Beitrag darüber, wie du Geld sparen kannst, und auch nicht noch einen Podcast, der dir erklärt, welche Anlageform die beste ist.

Vielleicht brauchst du zunächst etwas ganz anderes: einen Moment, in dem du dich mit deiner eigenen Situation auseinandersetzen kannst, ohne das Gefühl zu haben, bereits alles wissen zu müssen.

Einen Raum, in dem du sagen kannst: „Ich verstehe das gerade nicht.“

Oder: „Ich habe Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen.“

Oder einfach: „Ich weiß überhaupt nicht, wo ich anfangen soll.“

Wir glauben, dass genau solche Fragen einen wichtigen Anfang darstellen können. Denn sobald wir aufhören, uns dafür zu schämen, dass wir etwas noch nicht wissen, entsteht Raum für Neugier und Veränderung.

Finanzielle Selbstbestimmung bedeutet nicht, alles perfekt zu machen

Der Begriff „finanzielle Selbstbestimmung“ klingt manchmal größer, als er eigentlich sein muss.

Vielleicht denkst du dabei an ein großes Vermögen, finanzielle Unabhängigkeit oder die perfekte Altersvorsorge. Natürlich können all diese Dinge Teil davon sein. Für uns beginnt finanzielle Selbstbestimmung aber viel früher.

Sie beginnt in dem Moment, in dem du deine Finanzen nicht mehr einfach passieren lässt, sondern bewusst hinschaust.

Vielleicht bedeutet das heute nur, dass du dir deine monatlichen Ausgaben ansiehst. Vielleicht möchtest du verstehen, welche Versicherungen du eigentlich hast. Vielleicht möchtest du dich zum ersten Mal mit deiner Altersvorsorge beschäftigen oder herausfinden, welche Möglichkeiten des Investierens es überhaupt gibt.

Du musst nicht alles auf einmal verändern. Du musst auch nicht innerhalb weniger Wochen zur Finanzexpertin werden.

Du darfst klein anfangen.

Entscheidend ist, dass du beginnst, deine finanzielle Zukunft als etwas zu betrachten, das du selbst mitgestalten kannst.

Warum wir bei UNIQMYND über Geld und Mindset sprechen

Genau aus diesem Gedanken heraus ist UNIQMYND entstanden.

Wir möchten nicht noch einen Ort schaffen, an dem Frauen das Gefühl bekommen, sie müssten mehr wissen, schneller sein oder bessere Entscheidungen treffen. Uns interessiert vielmehr die Frage, warum es uns manchmal so schwerfällt, Dinge umzusetzen, von denen wir eigentlich wissen, dass sie wichtig sind.

Denn wir kennen dieses Gefühl selbst: Man weiß, dass man sich kümmern sollte, und trotzdem schiebt man es vor sich her.

Deshalb verbinden wir bei UNIQMYND Finanzwissen mit Mindset, Reflexion und Körperarbeit. Für uns gehört all das zusammen, weil Veränderung nicht ausschließlich im Kopf stattfindet. Es geht auch darum, wie wir uns mit einem Thema fühlen, welche Geschichten wir darüber gelernt haben und welche Gewohnheiten uns im Alltag begleiten.

Wir möchten Frauen einen Raum geben, in dem genau diese Themen Platz haben.

Einen Raum, in dem Fragen erlaubt sind und niemand erklären muss, warum sie bisher noch nicht angefangen hat.

Ein kleiner Anfang kann schon viel verändern

Wenn du gerade merkst, dass du deine Finanzen schon länger vor dir herschiebst, musst du heute nicht dein komplettes Leben neu organisieren.

Vielleicht reicht es, dir zehn Minuten Zeit zu nehmen und dich selbst zu fragen: Was genau hält mich eigentlich davon ab?

Ist es die Angst, etwas falsch zu machen? Fehlt dir der Überblick? Fühlst du dich von den vielen Informationen überfordert? Oder hast du vielleicht einfach nie gelernt, wie du dich mit deinen Finanzen auseinandersetzen kannst?

Allein diese Frage kann schon etwas verändern, weil sie den Blick weg von „Ich sollte endlich“ hin zu „Was brauche ich eigentlich?“ verschiebt.

Und vielleicht liegt genau darin ein wichtiger erster Schritt.

Du musst nicht alles wissen, um anzufangen

Finanzielle Selbstbestimmung bedeutet für uns nicht, irgendwann alle Antworten zu kennen. Sie bedeutet, sich selbst zuzutrauen, Fragen zu stellen, Entscheidungen bewusst zu treffen und Verantwortung für die eigene Zukunft zu übernehmen.

Du darfst dabei unsicher sein. Du darfst Dinge noch nicht verstehen. Du darfst deine Meinung verändern und neue Wege ausprobieren.

Was du nicht musst, ist perfekt sein.

Vielleicht ist heute also nicht der Tag, an dem du deine gesamten Finanzen sortierst. Vielleicht ist heute nur der Tag, an dem du entscheidest, dass du dich nicht länger davor verstecken möchtest.

Und vielleicht beginnt genau dort etwas Neues.

Ein Raum für deinen nächsten Schritt

Genau deshalb gibt es Money meets Mindset.

Wir wollten keinen klassischen Finanzworkshop entwickeln, bei dem du vier Stunden lang Zahlen und Fachbegriffe präsentiert bekommst und anschließend mit einer langen To-do-Liste nach Hause gehst.

Wir wollten einen Raum schaffen, in dem du ankommen kannst. Einen Ort, an dem du dir bewusst Zeit für deine finanzielle Zukunft nimmst und gleichzeitig Raum für die Fragen bekommst, die hinter deinen Entscheidungen liegen.

Deshalb verbinden wir Finanzwissen mit Mindset, Reflexion und Körperarbeit und schaffen einen Tag, an dem nicht nur dein Kopf, sondern auch du als Mensch im Mittelpunkt stehst.

Und deshalb findet Money meets Mindset am 27.09.2026 im LaBea Garden statt.

Nicht zufällig, sondern ganz bewusst. Wir wollten einen Ort, an dem sich dieser Tag anders anfühlen darf als ein klassischer Workshop. Einen Ort, an dem du durchatmen, dich austauschen, reflektieren und gleichzeitig etwas für deine Zukunft tun kannst.

Vielleicht mit einem Kaffee in der Hand, vielleicht in einem ehrlichen Gespräch mit einer anderen Frau, die gerade ganz ähnliche Gedanken hat wie du.

Denn manchmal brauchen wir nicht noch mehr Informationen.

Manchmal brauchen wir einen Raum, in dem wir endlich anfangen können.

Vielleicht ist jetzt dein Moment

Wenn du diesen Artikel bis hierhin gelesen hast, dann beschäftigst du dich wahrscheinlich bereits mit dem Thema. Vielleicht hast du gerade gedacht: „Ja, genau so geht es mir.“

Dann nimm dieses Gefühl ernst.

Du musst heute noch keine perfekte finanzielle Strategie entwickeln. Du musst auch nicht alle Antworten kennen.

Vielleicht reicht zunächst die Entscheidung, dir selbst und deiner Zukunft ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Denn finanzielle Selbstbestimmung beginnt nicht mit Perfektion.

Sie beginnt mit dem Moment, in dem du dich entscheidest, hinzuschauen.

Und vielleicht ist genau jetzt dieser Moment. 

FAQ: Häufige Fragen zum Thema Finanzen und Frauen

Warum schieben viele Frauen ihre Finanzen auf?

Viele Frauen wissen, dass sie sich mehr mit ihren Finanzen beschäftigen möchten, fühlen sich aber gleichzeitig überfordert, unsicher oder wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Auch persönliche Erfahrungen und Emotionen rund um Geld können dazu beitragen, dass finanzielle Themen immer wieder aufgeschoben werden.

Warum fällt es so schwer, sich mit Geld zu beschäftigen?

Geld ist nicht nur ein sachliches Thema. Es kann mit Sicherheit, Freiheit, Verantwortung, Angst oder Scham verbunden sein. Deshalb können finanzielle Entscheidungen emotional belastend sein, selbst wenn die notwendigen Informationen eigentlich vorhanden sind.

Reicht Finanzwissen aus?

Finanzwissen ist eine wichtige Grundlage, aber Wissen allein führt nicht automatisch zu Veränderung. Auch Gewohnheiten, Emotionen, Überzeugungen und das eigene Verhalten beeinflussen finanzielle Entscheidungen.

Was bedeutet finanzielle Selbstbestimmung?

Finanzielle Selbstbestimmung bedeutet, die eigenen Finanzen bewusst wahrzunehmen und Entscheidungen über die eigene finanzielle Zukunft aktiv mitzugestalten. Dabei geht es nicht darum, alles perfekt zu machen, sondern Schritt für Schritt mehr Klarheit und Sicherheit zu entwickeln.

Wie kann ich anfangen, mich mehr mit meinen Finanzen zu beschäftigen?

Der erste Schritt muss nicht groß sein. Beginne damit, ehrlich zu betrachten, was dich bisher davon abgehalten hat. Danach kannst du dir ein konkretes, kleines Ziel setzen, beispielsweise einen Überblick über deine monatlichen Einnahmen und Ausgaben zu schaffen oder dich gezielt mit einem bestimmten finanziellen Thema auseinanderzusetzen.

Weiterlesen

Warum Geld so oft ein Gefühl ist – und nur selten wirklich eine Zahl

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.